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Schimmelpilz vorbeugen

Schimmel wird in der Biologie der Familie der Pilze zugeordnet und es existieren ca. 250.000 Arten. Ungefähr 50.000 davon zählen zur Unterart des Schimmelpilzes. Die Sporen von Pilzen sind genau wie Bakterien Teil des uns umgebenden Lebensraumes und sie sind extrem anspruchslos. Ihre Lebensgrundlage ist Feuchtigkeit und als Nahrung reichen ihnen organische Stoffe wie z.B. Ablagerungen von Seifenrückständen, Hautschuppen etc.

Ein sogenannter Biofilm, ein dünner, schleimartiger Belag, bestehend aus Pilzsporen, Bakterien, Seifenresten und Hautpartikeln auf Dehn- und Anschlussfugen im Sanitärbereich, ist ideal für Schimmelpilze. Wichtig sind daher eine regelmäßige Reinigung der Fuge und ein korrekt in der Fuge (ohne Hohlkehle) eingebrachter Sanitärdichtstoff mit hochwertiger fungizider Ausrüstung.

Der perfekte Dichtstoff zur Vorbeugung von Schimmelbefall

Otto Chemie bietet hierzu die Spezialisten gegen Schimmelbefall OTTOSEAL S 130 und OTTOSEAL S 140 mit spezieller Fungitect-Technologie an. Silicone für Sanitärräume werden normalerweise mit Fungiziden ausgerüstet, die in der Lage sind, Schimmelpilze abzutöten oder zumindest deren Wachstum zu hemmen. Diese Fungizide werden jedoch nur in geringen Mengen beigefügt, damit sie nicht selbst zur Gesundheitsgefahr werden. Und sie werden im Laufe der Zeit ausgewaschen, was ihre Wirksamkeit beschränkt.

Für alle, die auf herkömmliche Fungizide ganz verzichten wollen, bieten OTTOSEAL S 130 sowie OTTOSEAL S 140 mit der antimikrobiellen OTTO Fungitect Silber-Technologie gesundheitlich und ökologisch unbedenklichen Schimmelschutz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fungiziden wird die OTTO Fungitect Silber-Technologie aus dem Dichtstoff auch bei starker Wasserbelastung nicht ausgewaschen und kann somit seine Schutzwirkung über längere Zeit aufrechterhalten.

Vorteile der OTTO Fungitect Silber-Technologie: Silber ist ein seit Jahrhunderten bekannter antimikrobieller Wirkstoff und wird heute auf vielfältige Weise in Salben und Cremes zur Wundheilung sowie in Augentropfen eingesetzt. Silber ist gesundheitlich und ökologisch unbedenklich. Es ist bekannt, dass Mikroorganismen gegenüber Silber keine Resistenzen ausbilden können, d.h. sie können sich nicht an den Wirkstoff „gewöhnen“ – die Wirkung bleibt erhalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fungiziden wird Fungitect aus dem Dichtstoff auch bei starker Wasserbelastung nicht ausgewaschen und kann somit über längere Zeit seine Wirkung entfalten. Die Intervalle für die Wartung und Erneuerung der elastischen Fugen können deutlich verlängert werden. Enthält keine Silber-Nanopartikel.

Schimmelvorbeugung im Schwimmbad

Auch Dichtstoffe für elastische Verfugungen im Unterwasserbereich, insbesondere im Schwimmbad, sind extremen Beanspruchungen ausgesetzt. Um den Anforderungen, die an eine elastische “Schwimmbadfuge” gestellt werden, gerecht zu werden, bietet Otto Chemie das Schwimmbad-Silicon OTTOSEAL S 18 mit doppeltem Schimmelschutz - hochaktives Fungizid plus die innovative OTTO Fungitect Silber-Technologie - an. Auch das Schwimmbad- und Naturstein-Silicon OTTOSEAL S 140 ist mit dem doppelten Schimmelschutz ausgestattet. Daher sind beide in der Lage, Mikroorganismen aktiv zu hemmen.

Der Schimmelschutz der Dichtstoffe OTTOSEAL S 18 und OTTOSEAL S 140 im Unterwasserbereich sollte jedoch durch ständige Chlorzugabe zur Desinfektion des Wassers unterstützt werden. Eine anfängliche Stoßchlorierung wird empfohlen. Gerade in neu errichteten Schwimmbecken ist die pH-Wert-Kontrolle wichtig, da die zementären Fugen besonders im ersten Jahr alkalische Verbindungen an das Wasser abgeben. Auch die gründliche Wasserumwälzung ist wichtig, da bei mangelnder Umwälzung stets Wasserbereiche vorhanden sind, in denen das Desinfektionsmittel nur in ungenügender Konzentration vorhanden ist.

Bei richtiger Durchführung dieser Maßnahmen sind die besten Voraussetzungen gegeben, den fungiziden Schutz von OTTOSEAL S 18 oder OTTOSEAL S 140 durch die Beschaffenheit des Wassers erfolgreich zu unterstützen. Trotz guter Wasserdesinfektion, die einen Befall elastischer Fugen mit Schimmel weitestgehend verhindert, ist trotzdem immer eine bestimmte Anzahl von Mikroorganismen im Wasser vorhanden. Somit kann das Risiko eines Pilzbefalls auf elastischen Fugen minimiert, aber nie ganz ausgeschlossen werden.

Lüftung gegen Schimmelpilz

Entscheidend bei der Vermeidung von Schimmelpilz ist allerdings auch eine dauerhafte relative Luftfeuchtigkeit unter 70%, die nur durch entsprechende Belüftung zu erreichen ist. Es gibt verschiedene Arten von Lüftung, die Schimmelpilz vorbeugen kann. Bei der Belüftung von Räumen über ein Fenster strömt die frische und die verbrauchte Luft über das gleiche Fenster ein bzw. wieder aus. Diese Form der Lüftung ist üblich und wird allgemein praktiziert. Der Luftvolumenstrom über das Fenster hängt dabei von dem freien Querschnitt, der Temperaturdifferenz und der Windgeschwindigkeit ab.

Bei der Stoßlüftung wird der Flügel ganz geöffnet. Die Kipplüftung erfordert für den gleichen Luftaustausch einen mehrfachen Zeitraum und sie kann dadurch zu hohen Energieverlusten führen. Die Querlüftung nutzt u.a. die Druckunterschiede zwischen der Wind zu- und der Wind abgewandten Gebäudeseite. Die frische Luft strömt auf der einen Fassadenseite ein und die verbrauchte Luft strömt zur anderen Seite der Fassade wieder hinaus.Die Querlüftung ermöglicht den schnellsten und wirksamsten Luftaustausch in den Räumen.

Um die Feuchtigkeit aus den Wohnräumen zu bringen, muss man mehrmals am Tag in Abhängigkeit von der Nutzung über die Fenster lüften. Im Vergleich zu anderen Räumen weisen Schlafräume die höchste relative Luftfeuchte auf. Damit verbunden steigt die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Eine nächtliche Dauerkippstellung der Fenster ist aus Sicht der Schimmelpilzvermeidung eine günstige Lüftungsvariante. Damit sind jedoch energetische Nachteile verbunden und die Umgebungsbedingungen lassen diese Lüftung oft nicht zu. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, zur Schimmelpilzvermeidung am Folgetag entsprechend nachzulüften. Früh am Morgen ist bei vollständig geöffnetem Fenster eine Nachlüftungszeit von ca. 30 Minuten erforderlich. Kann die Nachlüftung erst am Abend erfolgen, verdoppelt sich die Nachlüftungszeit.

Wenn nur noch Neuverfugung hilft

Es gibt allgemein zwei Grade des Schimmelbefalls. Bei primärem Befall wächst der Schimmelpilz zunächst nur in den organischen Ablagerungen auf der Dichtstoffoberfläche und kann mit OTTO Anti-Schimmelspray bekämpft werden. Bei sekundärem Befall wächst der Schimmelpilz in den Dichtstoff hinein. Hier muss der Dichtstoff zuerst mechanisch, dann mit OTTO SilOut Siliconentferner vollständig entfernt werden.

Vor der Neuverfugung ist der betroffene Fugenbereich, neben einer gründlichen Reinigung, mit OTTO Anti-Schimmelspray zu behandeln, um vorhandene Pilzsporen abzutöten. Für eine sachgerechte Fugensanierung ist es unerlässlich, den mit Schimmelpilz befallenen Dichtstoff gründlich und vollständig zu entfernen. Wichtig ist auch, den Fugenhintergrund und die Flanken von jeglichem Rest zu befreien. Danach muss der betroffene Fugenbereich zwingend mit OTTO Anti-Schimmelspray behandelt werden, um vorhandene Pilzsporen abzutöten. Erst jetzt kann die Fuge neu ausgebildet werden.

Werden diese Maßnahmen nicht sehr sorgfältig durchgeführt, kann es trotz der fungiziden Ausrüstung des Dichtstoffs sehr schnell wieder zu Schimmelbefall kommen, da die Schimmelsporen unter dem neuen Dichtstoff noch in der Fuge vorhanden sind. Bitte beachten Sie auch das Technische Datenblatt des OTTO Anti-Schimmelsprays.

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